FSC Möve Obernau

Hockenheimwettbewerb 2013


 Nach vielen verregneten Tagen im Frühling starteten Fidolin mit unserer LS4 und Kai mit der LS8 Mitte Mai
zusammen auf den Weg nach Hockenheim, um dort auf besseres und vor allem fliegbares Wetter zu hoffen.

 Dazu schreibt Kai: Wir rückten zwei Tage vor Wettbewerbsbeginn an, um in Ruhe das Lager zu errichten
 und einen Trainingsflug durch zu führen. Leider machte uns am Trainingstag das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

 Der erste Wertungstag am Samstag sah ziemlich viel versprechend aus. Alle Klassen wurden nach einander in die Luft gebracht
 und der Abflug frei gegeben. Bei zunächst sehr tiefer Basis kämpften wir uns die vorgegebene Aufgabe entlang.
 Nach hartem Kampf musste Fridolin kurz vor der ersten Wende bei Ellwangen auf den Acker gehen.
 Mit Bravour hatte er die Landung gemeistert und brachte auch für den Rückholer viel Freude auf.
 Denn es war der weiteste entfernte Punkt der Aufgabe.
 Ich konnte mich mit der LS8 ein paar Kilometer weiter schleppen.
 Musste dann aber auch kurz vor der zweiten Wende auf dem Flugplatz Unterschüpf landen.

 Die nächsten zwei Tage Sonntag und Montag hiess es mal wieder, den Regen auszusitzen und ein Alternativprogramm suchen.

 Am Dienstag stand der zweite Wertungstag an und sorgte für Regenflüge und viel Erstaunen.
 Nachdem ich mit unserer LS8 gleich nach dem Start wieder in Hockenheim gelandet bin,
 schaffte Fridolin es, sich nach oben zu kämpfen und die Aufgabe zu anzugehen.
 Erstaunlicherweise flogen drei Flugzeuge aus unserer Klasse über 100 km. Somit kam eine Wertung zustande.
 Fridolin zeigte sich „solidarisch“ und landete aufgrund eines Regenschauers bei Kilometer 99,8 auf einem Acker.

 Der Mittwoch und Donnerstag zeigten sich wieder mit viel Regen und nassen kalten Füssen.
 An manchen Tagen freute man sich schon, wenn es beim Aufwachen nicht auf das Zelt prasselte.

 Der Freitag sollte dann zu unserem dritten Wertungstag werden.
 Wir sind zusammen mit Nils, einem Fliegerfeund aus Burgdorf
 zu dritt abgeflogen. Aufgrund des Leistungsunterschiedes der LS4
 konnte Fridolin leider nicht mithalten
 und wir mussten als Funkteam agieren.
 Nach dem ersten Wendepunkt in Grünstadt
 ging es wieder nach Süden an Hockenheim vorbei.
 Vom Pfälzer Wald drängte sich eine grosse Regenfront herein
 und sorgte wieder für viel Freude in der Wertung.
 Nils und ich trafen zusammen eine Entscheidung,
 die sich am Ende als die falsche herausstellen sollte.
 So landeten wir geschlossen wieder in Hockenheim
 und Fridolin konnte seinen Rückstand positiv nutzen.
 Er hat die Aufgabe auf Rang 5 (!!!) erfolgreich beendet:
 Glückwunsch dafür!


 Am letzten Wertungstag Samstag gab es wieder viel Regen. Hatte ich schon einmal Regen erwähnt...
 Es waren wieder viele Schauer unterwegs und machten das Ganze erneut zur Glückspartie.
 An diesem Tag mussten wir uns auf dem Weg zur dritten Wende geschlagen geben.

 Fridolin und ich haben jedoch auf dem Wettbewerb fliegerisch viel gelernt und mitgenommen.
 Mich hat es sehr gefreut, wieder zwei Flugzeuge aus dem Altenbachtal auf einem Wettbewerb zu sehen.

 Wir hoffen, dass sich das Wetter für 2013 bessern und es viele schöne aus und für unseren Flugplatz Obernau geben wird.

Euer Kai